uHTML.de Nachschlagewerke für die tägliche HTML-Arbeit

Über diese Seite

uhtml.de ist eine Sammlung kurzer Nachschlagewerke für die tägliche Arbeit mit HTML. Kein Kurs, kein Blog, keine Tutorialreihe von vorne bis hinten – sondern die Seiten, die man aufschlägt, wenn man kurz etwas nachsehen will und danach weiterarbeitet.

Wer das schreibt

Ich bin Daniel Weihmann und arbeite seit 2008 als selbstständiger Online-Marketing-Berater in Köthen (Anhalt), unter dem Namen abi Online-Marketing. Der Alltag besteht aus Suchmaschinenoptimierung, dem Bau und der Pflege von Websites und ziemlich viel Quelltext fremder Projekte. Die Seiten hier sind aus dem entstanden, was ich selbst regelmäßig nachschlage oder in Projekten erkläre.

Deshalb steht in den Texten häufiger, was schiefgeht, als was theoretisch möglich ist. Ein Abschnitt „Häufige Fehler" steht nicht aus Gewohnheit unter jeder Seite – das sind die Punkte, die mir in echten Projekten immer wieder begegnen.

Woher die Angaben stammen

Maßgeblich sind die Originalquellen, nicht die zwanzig Blogbeiträge, die voneinander abschreiben. Konkret:

Wo eine verbreitete Faustregel nicht mehr stimmt, steht das ausdrücklich in den Texten. Ein Beispiel ist rel="noopener" bei target="_blank": Der Hinweis, das sei sicherheitskritisch, hält sich hartnäckig, obwohl alle aktuellen Browser sich seit 2021 von sich aus so verhalten. Solche Stellen sind der eigentliche Grund, warum eine Referenz gepflegt werden muss.

Wie die Seiten gepflegt werden

Unter jeder Referenzseite steht ein Datum mit dem Zusatz „Zuletzt geprüft am". Dieses Datum wird von Hand gesetzt, und zwar nur dann, wenn die Seite tatsächlich Absatz für Absatz durchgegangen wurde. Es kommt nicht aus dem Änderungsdatum der Datei – sonst würde jede Umstellung an der Technik eine inhaltliche Durchsicht behaupten, die nie stattgefunden hat.

Fehlt einer Seite dieses Datum, steht dort auch keines. Kein Datum ist ehrlicher als ein falsches.

Wie die Seite gebaut ist

Statisches PHP ohne Datenbank und ohne Aufbauwerkzeug. Keine Cookies, keine Werbung. Die Schriften liegen auf demselben Server, es wird also beim Aufruf keine einzige Anfrage an einen Dritten gestellt.

Eine Ausnahme gibt es beim JavaScript: Für die Reichweitenmessung lädt jede Seite eine kleine Datei vom eigenen Server, die Verweildauer und Scrolltiefe meldet. Sie ist das einzige Skript auf dieser Website, sie setzt keine Cookies, und sie ist für die Darstellung ohne Bedeutung – wer JavaScript abschaltet, sieht und bedient jede Seite unverändert. Die Auswertung läuft auf demselben Server, es gehen keine Daten an Dritte. Was genau erfasst wird, steht im Datenschutzhinweis.

Die Seiten halten sich an das, was sie selbst empfehlen: eine h1 je Seite, Landmarken, ein Sprunglink, Kontraste nach WCAG 2.2, Tabellen in scrollbaren Bereichen. Das ist kein Selbstzweck – eine Referenz, die ihre eigenen Regeln bricht, kann man schwer ernst nehmen.

Die Illustrationen über den Texten sind mit KI erzeugt und rein schmückend. Sie zeigen die Sache als Form, nicht als Beispiel: Kein Bild auf dieser Seite enthält Code, und keines soll als Vorlage gelesen werden – dafür steht der Text daneben. Weil sie nichts erklären, tragen sie ein leeres alt und werden von Screenreadern übersprungen – genau der Fall, den Alternativtexte für Bilder beschreibt.

Was diese Seite nicht ist

Sie ersetzt keine Spezifikation. Wo es um den letzten Sonderfall geht, führt der Weg zum WHATWG-Standard. Sie ist auch keine Rechtsberatung: Die Hinweise zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ordnen ein, sie ersetzen keine Prüfung des konkreten Angebots.

Und sie ist kein Support-Kanal für fremde Projekte. Für Hinweise auf Fehler in den Texten bin ich dankbar, dafür gibt es die Kontaktseite.

Woher der Name kommt

uhtml.de ist eine alte Domain, und sie hatte vor mir schon einen Inhalt. Unter dieser Adresse lag ab 2008 die Projektseite für uHTML, eine in Perl geschriebene Server-Technik von Roland Mosler, die Programmierung und Gestaltung voneinander trennen sollte. Die Domain lief 2026 aus, ich habe sie in einer Auktion übernommen.

Dieses Angebot hat mit jenem Projekt nichts zu tun und führt es auch nicht fort. Hier steht kein Werkzeug und keine Technik namens uHTML, sondern eine Sammlung von Referenzseiten zu HTML selbst. Wer die alte Software sucht, findet den Autor über seinen Eintrag auf CPAN, nicht hier.

Warum der Name trotzdem passt: Er ist kurz, man kann ihn tippen, und er sagt, worum es geht. Für ein Nachschlagewerk ist das mehr wert als ein sprechender Name, den niemand behält.